Das Journalistikon ist das erste deutschsprachige Lexikon der Journalistik – der Wissenschaft, die den Journalistenberuf durch Ausbildung und Innovationen unterstützt und kritisch begleitet. Weitere Informationen zum Aufbau und Anspruch dieses Wörterbuches finden Sie im Editorial.
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Neueste Artikel
Georg Herwegh
Sein Bundeslied des Schweizer Allgemeinen Deutschen Arbeitervereins wurde damals verboten, ist aber als Kampflied noch heute bekannt. Die zehnte von zwölf Strophen lautet: Mann der Arbeit, aufgewacht! Und erkenne deine Macht! Alle Räder stehen still, Wenn dein starker Arm es will.
KI-generierte Bilder
Die Möglichkeiten zur Herstellung synthetischer Bilder mit Hilfe von KI haben in den letzten Jahren einen rasanten Aufschwung erfahren. Sie verändern nicht nur Produktionsprozesse, sondern stellen grundlegende ethische Fragen an den visuellen Journalismus.
Public Value
Public Value wird im Hinblick auf öffentlich-rechtlichen Rundfunk oft mit dem ökonomischen Begriff der meritorischen Güter vermischt. Tatsächlich bezeichnet er jedoch einen fortlaufenden Aushandlungsprozess, der den gemeinnützigen Wert eines öffentlich finanzierten Guts betrifft.
Judentum
Die mit dem Erbe ihrer Kulturtradition zusammenhängenden Faktoren haben dafür gesorgt, dass Jüdinnen und Juden nicht nur besonders motiviert waren, durch das Schaffen von Öffentlichkeit sozialen Erfolg zu suchen, sondern auch besonders befähigt, auf diesem Weg Erfolg zu finden.
Alternative Medien
Alternative Medien haben einen Bedeutungswandel erfahren: Wurden sie früher im politisch linken Spektrum verordnet, assoziieren heute wir heute überwiegend eine Nähe zur extremen Rechten mit ihnen. Die jüngere Forschung untersucht die Motivation für ihre Nutzung.
Auswahl der Redaktion
Haltung
Der Begriff der Haltung ist grundsätzlich offen, daher gerät der Streit darüber oft emotional und selten produktiv. Dabei sind wichtige journalistische Koordinaten in Deutschland für Redaktionen längst geregelt: Zu ihnen gehören das Grundgesetz und andere verbindliche Normen.
Kuratieren
Das Web 2.0 gibt Nutzern die Möglichkeit zurück, aktiv zu kommunizieren – wie in den ersten 20 Jahren des Internets. Der Journalismus verliert seine Aufgabe als Gatekeeper, er wird zum Gatewatcher: Und vom Gatewatching zum Kuratieren ist es nur noch ein kleiner Schritt.






